Ein paar Tipps bevor es losgeht!

Bevor Sie mit Ihrem neuen Knopfmaterial so richtig loslegen noch ein paar kleine Tipps:

  • Beim Arbeiten wird der Knopfrohling bzw. der Knopfhalter in der linken Hand gehalten und das Garn in der rechten. Linkshänder müssen stets die Seiten vertauschen (auch beim Verwenden der Anleitungen und des Wickelkompasses)!
  • Den Faden nicht zu fest anziehen beim Arbeiten - straffer hält hier nicht besser, tatsächlich rutschen die Fäden sogar leichter vom Rohling. Das richtige Maß zwischen zu fest und zu locker lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden - die Fäden sollen stramm um den Rohling liegen, sich aber bei Bedarf auch noch etwas verschieben lassen!
  • Vergessen Sie nicht, am Schluss die Spitzen des Stern- und Viereckknopfs zu sichern! Beim glatten Knopf erhalten Sie mehr Stabilität, wenn Sie ganz zum Schluss noch einmal mit der Nadel von unten nach oben durch das Mittelloch stechen und auf der anderen Seite der Kreuzung, die die obersten beiden Fäden bilden, wieder nach unten stechen und vernähen. Dabei sollten Sie die Sternspitzen auf der Unterseite umwickeln. Beim Ottobeurer Knopf werden beim Sichern auf der Rückseite jeweils die gegenüberliegenden V-Spitzen mit einem Stich zusammen bzw. zur Mitte gezogen.
  • Die Ringrohlinge für Zwirnknöpfe sollten Sie am besten vor Gebrauch mit einem Tuch abreiben oder abwaschen, da ihnen von der Produktion noch silbergrauer Staub anhaften kann, der besonders helles Garn verfärben könnte. Die Ringe selbst rosten nicht und färben auch nicht ab.
  • Sowohl Holzrohlinge als auch Aluringe vertragen eine gelegentliche Maschinenwäsche. Eventuell kann es ratsam sein, das von Ihnen verwendete Garn vor dem Knopfmachen in einer Waschprobe auf Abfärben zu überprüfen!
  • Eine gute Beleuchtung ist sehr hilfreich beim Arbeiten!
  • Und ganz wichtig: nichts erzwingen und zwischendurch auch mal die Hände ausschütteln und die Schultern kreisen lassen! Am besten arbeitet es sich nämlich mit Ruhe und Achtsamkeit...